|
Curry-Pilze mit Reis
("Riz Casimir" mit Pilzen anstelle von Geschnetzeltem)
Wenn möglich sechs bis sieben Sorten (kontrollierte) Waldpilze. (Zuchtchampignons gehen auch).
Für ein Kilo Pilze nehme ich zwei dl Fleischbrühe.
Pilze sauber putzen, mittelfein scheibeln, wenn nötig abbrühen, dann in Email- oder Chromstahlpfanne geben, mit der Fleischbrühe auf grosses Feuer setzen. Dazurühren: eine grosse Prise Curry, eine kleine Prise Paprika, eine noch kleinere Prise weissen Pfeffer und eine Spur Cayennepfeffer. Wenn möglich ein gehäufter Esslöffel Pilzpulver (Habichtspilz, Parasolstiel oder Stockschwämmchen).
Ein Teelöffel Maismehl mit etwas Milch anrühren, mit dem Saft einer Knoblauchzehe mischen und beifügen. Sobald die Pilze gut durchgekocht sind, nur noch auf schwacher Flamme halten. Wenig Kümmelpulver zugeben. Den Inhalt einer mittleren Büchse Ananas in kleine Würfel schneiden und erst zuletzt dem Saft beigeben. Ananas soll nicht mehr kochen, sondern nur noch
heiß werden. Wer will, kann noch ein kleines Sträusschen ganz fein geschnittene Petersilie unter das Pilzgericht mischen.
Vor dem Servieren den größeren Teil der Pilze unter den noch körnigen Reis mischen, den Rest darüber verteilen. (Salz nur im gekochten Reis!)
Geeignete Pilze; Violette Rötelritterlinge, Nebelgraue Trichterlinge (Herbstblattl), Semmelstoppelpilze, Steinpilze, Ziegenlippe, Eierschwämme, Mönchsköpfe, Waldchampignons, Krause Glucke, Mehlpilze, Frauentäublinge, ganz junge
Stäublinge, abgebrühte Habichtspilze, Semmel- und Schafporlinge - oder aber: Aderbecherlinge mit gemischten Morcheln. Sehr zu empfehlen ist auch Krause Glucke für sich allein.
© Carola Lantermann
Eingangsseite
Inhalt Fachbeiträge
Bilder und Namen Kulinarisches
Mail
|