| Lebensweise Parasitsch Bekanntheitsklasse 1 Größenklasse l bis xl, bis xxl Speisewert *** (0) Sporenpulverfarbe weiß Taxonomie: Ständerpilze Basidiomycetes Porlingsartiges Polyporales Gluckenverwandte Sparassidaceae Glucken Sparassis Druckversion entsprechend dem Kalender 2001 (Woche 31) |
![]() Krause Glucke Sparassis crispa essbar Foto: Fredi Kasparek Erscheinungszeit: August bis November Größe: 10 - 30 (-40) cm, Höhe bis 20 cm Vorkommen: Meist einzeln und parasitisch an der Stammbasis lebender Kiefern oder noch einige Jahre danach saprophytisch und standortstreu am toten Holz und an Stümpfen. Nach Literatur und eigenen Funden auch an Fichte. Verbreitung: Häufig, vom Flachland bis ins Gebirge und von Norden bis Süden vorkommend. Merkmale: Fruchtkörper von badeschwamm- oder blumenkohlähnlichem Aussehen, vielfach lappig-verwachsen, zerbrechlich, spröde, von einheitlich cremebeiger Grundfarbe. Die Blätter entspringen einem weißlichen, fleischigen Strunk und verzweigen sich zum Scheitel hin unter Bildung vielfältiger Hohlräume, in denen Nadeln und andere Fremdkörper eingeschlossen sind. Sporenpulver: weiß. Geruch und Geschmack pilzartig aromatisch. Wissenswertes, Verwechslung Nur für diejenigen, die bereit sind, ein wenig pure Natur in seinen Pilzmahlzeiten zu akzeptieren, ist die Krause Glucke ein guter Speisepilz: Es ist nur schwer möglich, sie so zu reinigen, daß alle eingeschlossenen Fremdkörper zuverlässig beseitigt werden. Zu verwechseln ist sie bei Beachtung der Merkmale hingegen kaum: Lediglich die Breitblättrige Glucke Sparassis laminosa mit breiten, dickeren, gezonten „Blättern“ und dem Vorkommen an Eiche oder Weißtanne hat ein ähnliches Aussehen. Sie ist ebenfalls essbar, aber viel seltener und schonenswert. Glucken erzeugen eine intensive Braunfäule im Holz. zurück zum Arten-Index . zum Buchstaben S . |