Bekanntheitsklasse: 1

Speisewert  ***

. Lebensweise .
. symbiotisch .

 . Vorkommen .
bei Eichen

. Größe: l bis xl

Pilzform normal
also Fruchtkörper
mit Hut und Stiel

Hutunterseite
. röhrig .
.
 . Oberfläche .
. samtig .

 Fleisch
. mild .

Sporenpulverfarbe:
. olivbraun .

Verwandtschaft:
Ständerpilze
Basidiomycetes
Röhrlingsartige
Boletales
Röhrlingsverwandte
Boletaceae
Dicköhrlinge
Boletus
Sommersteinpilz, Eichensteinpilz Boletus reticulatus

Sommersteinpilz, Eichensteinpilz  Boletus reticulatus 
          essbar           
              
Erscheinungszeit:  Juni - August.
Größe: 8 - 15 cm, Höhe bis 15 cm
Vorkommen: Unter Eichen, seltener auch unter Buchen, auf allen Böden.
Verbreitung: Weit verbreitet und überall recht häufig.
Merkmale:  Hut polsterförmig gewölbt, in hellen Brauntönen, feinsamtig, kahl und trocken. Stiel  kompakt, aber meist wenig bauchig,  bis 5 cm im Durchmesser, auf ganzer Länge mit weißlichem Netz auf hellbraunem Grund. Röhren  bis 3 cm lang, erst weißlich, dann gelbgrün. Mündungen ziemlich klein. Fleisch kompakt und fest, im Alter schwammig werdend, weiß, nicht blauend. 
Geruch angenehm säuerlich. Geschmack  nußartig-aromatisch.
Sporenpulver: olivbräunlich.

Wissenswertes, Verwechslung
Vom bekannten Steinpilz unterscheidet sich der Sommersteinpilz durch  blassere Hutfarben und seine frühe Erscheinungszeit. Dennoch gibt es sowohl zeitliche als auch farbliche Überschneidungen. Oft kommen sogar beide Arten gemeinsam am gleichen Standort vor. Der „normale“ Steinpilz Boletus edulis (eigentlich heißt er auch Fichtensteinpilz, obwohl er keinesfalls auf Fichten als Mykorrhizapartner beschränkt ist) hat aber immer eine dunkel gefärbte Linie im Fleisch direkt unter der Huthaut.

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